The Survival Guide for the German University

Taschenbuchausgabe 2003
Exklusiv fuer die Bastard-Fan-Gemeinde
First-come-first-serve

Dies ist die Taschenbuchausgabe des beruehmten Ebooks 'The Survival Guide for the German University' aus der Feder des beruechtigten Bastard Assistant from Hell.
(Der Titel ist englisch; das Buch natuerlich deutsch!)

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Der 'Survival Guide' der Bastard Reihe ist ein echtes Bastard-Buch: es hat keine ISBN-Nummer, es steht nicht im Verzeichnis der lieferbaren Buecher, es gibt keine Pflichtkopie in der bayerischen Staatsbibliothek und es ist AUSSCHLIESSLICH fuer zertifizierte Bastard-Fans erhaeltlich!

Und das Beste: es hat keinen festgelegten Preis! Ein Albtraum fuer jeden Buchhaendler, hehhehheh...

Der 'Survival Guide' behandelt alle Aspekte des modernen Uni-Lebens aus einer etwas anderen Perspektive - eben der des B.A.f.H. Der Guide ist ein absolutes Muss fuer alle Studenten, Diplomanden, Doktoranden, Habilitanden, Professoren oder sonstige Angehoerige einer deutschen Uni. Er enthaelt ausser den besten Bastard-Geschichten haufenweise Tipps und Tricks, wie man sich am besten und mit am wenigsten Aufwand durch eine erfolgreiche Uni-Karriere wuseln kann.

Leseproben:

Prüfungen - mündlich oder schriftlich - dienen zur Leistungskontrolle
  des Studierenden. Sie sollten dem Curriculum angepasst, in
  regelmäßigem Abständen vom zuständigen Hochschullehrer
  (LEERbeauftragten) durchgeführt und in nachvollziebarer Form
  korrigiert werden. Jeder Studierende hat das Recht, seine
  Prüfungsleistungen sowie deren Benotung durch den Hochschullehrer
  einsehen zu können. 
  So steht es in Hochschulgesetz.
  Natürlich merkt jeder Student spätestens nach einem Jahr, dass
  Prüfungen in Wirklichkeit nur den Assistenten die Möglichkeit geben,
  sich auf möglichst sadistische Weise an den Studenten zu rächen, dafür
  dass
  * sie während der Vorlesung/Übung von den feixenden Studenten bis
    aufs Blut gereizt wurden,
  * sie diese blöde Vorlesung/Übung von ihrem Professor aufs Auge
    gedrückt bekommen haben, während dieser (der Professor) dafür
    großmächtig im Vorlesungsverzeichnis steht, 
  * sie eben nur Assistenten sind und für einen Bruchteil der
    Bezahlung auch noch die Arbeit ihres Chefs machen müssen.
  In jüngster Zeit ist unter den Studierenden die Meinung weit
  verbreitet, dass das Studium in Wirklichkeit nur eine einzige riesige
  Prüfungsaufgabe sei, die man am schnellsten und besten bewältige,
  indem man schön zu Hause bleibe und sich den Stoff aus Büchern
  aneigne. Obwohl ich mit Blick auf die didaktischen Leistungen
  zahlreicher Hochschullehrer zugeben muss, dass an dieser Auffassung
  tatsächlich was dran ist, würde ich dem Studierenden trotzdem
  empfehlen, in die Seminare und Vorlesungen zu gehen. Denn wenn man
  sich schon zum Schluss von den rachsüchtigen Assistenten eine
  hundsgemeine Prüfung reinwürgen lassen muss, dann sollte man vorher
  wenigstens seinen Spaß gehabt haben.

  ...

  Studienberatung ist etwas, was der normale Assistent so nötig braucht
  wie ein Vampir gefriergetrockneten Knoblauch. Glücklicherweise wissen
  das die ganz neu Hinzugekommenen noch nicht, weshalb dieser Job
  traditionell immer beim Jüngsten und unerfahrensten Assistenten hängen
  bleibt. Mein Ratschlag an den Assistenten in spe: Solange Sie noch
  eine Hand frei haben, wehren Sie sich bis aufs Blut!  Wenn es
  allerdings schon zu spät ist und Sie bereits in der Falle stecken,
  hilft nur noch eines: es muss sich möglichst rasch herumsprechen, wie
  grottenschlecht die Beratung bei Ihnen ist!

  ...

  Der Hauptzweck der Universitätsverwaltung ist es, sämtliche
  Aktivitäten auf dem Campus, die nicht in seit Jahrhunderten
  vorgezeichneten Bahnen verlaufen, im Keim zu ersticken. Frei nach dem
  Motto: "Des hamma net! Des hat's ja no nia gebn! Da kennt ja jeda
  kemma!"
  Insofern unterscheidet sich die Verwaltung der Universität also in
  keinster Weise von allen anderen Verwaltungen dieses Planeten, die den
  sogenannten 'Schiel-Gödel'schen Rekursionsfaktor' erreichen, d.h. zu
  mehr als fünfzig Prozent mit sich selbst beschäftigt sind. Obwohl dies
  allgemein bekannt ist, werden trotzdem immer noch die Vergabe
  sämtlicher wichtigen Ressourcen über die Verwaltung abgewickelt,
  weswegen sich alle in diesem Buch adressierten Zielgruppen mehr oder
  weniger intensiv mit den universitären Verwaltungsstrukturen
  auseinander setzen müssen. 
  Die folgenden exemplarischen Fallbeispiele zeigen, dass beim Umgang
  mit dem universitären Bürokraten vor allem zwei Leitworte zu
  beherzigen sind:
  * Der Dienstweg ist immer der längste.
  * Formalia sind wichtiger als Inhalte.
  
  ...

  Nach dem, was bisher gesagt wurde, klingt es jetzt zwar unglaubwürdig,
  aber der Hauptzweck einer Universität ist tatsächlich immer noch das
  Abhalten von sogenannten LEERveranstaltungen für die Studierenden, als
  da sind:
  * Vorlesungen, die nur von Professoren (genauer gesagt von
    LEERbeauftragten) abgehalten werden dürfen (wobei diese an sich
    vernünftige Regelung schon längst wieder umgangen wird, indem der Prof
    nur zum ersten Termin persönlich erscheint und sich dann für den Rest
    des Semesters von irgendeinem Fuzzy vertreten lässt!),
  * Proseminare, die eigentlich das Gleiche sind wie Vorlesungen,
    nur dass sie jedem beliebigem Assi aufs Auge gedrückt werden können,
  * Hauptseminare, für die im Prinzip das gleiche gilt wie für
    Vorlesungen und für die es die heiss begehrten Pflichtscheine gibt,
    und 
  * Praktika und Übungen, die in selten trauter Einstimmigkeit von
    allen und aus tiefstem Herzen gehasst werden.
  Das Aberwitzige an der ganzen LEERsituation ist, dass in der Regel
  keiner der beiden als Dozenten in Frage kommenden Archetypen, also
  Professoren und Assistenten, jemals etwas von Didaktik gehört hat.
  Offensichtlich geht man davon aus, dass jemand, der vor einem Haufen
  feixender und Papierflieger schmeißender Studenten als LEERender
  auftritt, ohne mit der blanken Waffe dazu gezwungen worden zu sein,
  automatisch auch ein hervorragender Didaktiker sein muss. So ungefähr
  nach der Devise: "Wenn er es nicht beherrschen würde, hätte er doch
  viel zu viel Angst vor der Blamage. Also muss er ein hervorragender
  HochschulLEERER sein!" Die Tatsache, dass sich täglich Tausende von
  Dozenten bis auf die Knochen blamieren, scheint außer den Studenten
  niemandem weiter aufzufallen - an allerwenigsten den Betroffenen
  selbst!
  Für den Assistenten lassen sich aus alledem zwei wichtige
  Schlussfolgerungen ziehen, die man immer im Hinterkopf behalten
  sollte:
  * Keiner ist gut vorbereitet; warum sollte dann ausgerechnet ich
    mir Mühe machen?
  * Die Arbeit bleibt sowieso immer an mir hängen; also kann kein
    Student ein besonderes Engagement erwarten.
  Unter Berücksichtigung dieser beiden wertvollen Maxime (auf die die
  meisten Assistenten leider erst nach zwei Jahren kommen) lässt sich
  die sog. LEERverpflichtung mit einem lässigen Achselzucken erledigen.

  ...

Kurz zu den Fakten:
Taschenbuch, 300 Seiten garantiert ohne Werbung, gedruckt auf mit Tequila gebleichtem Papier, das ausschliesslich aus recycelten Macintosh OS 9 Handbuechern hergestellt wurde, mit Druckerschwaerze, die aus vergorenen Rabenschwanzfedern destilliert wird!

Um das Ding herzustellen, habe ich keine Muehen und Entbehrungen gescheut; einmal musste ich sogar extra nach San Francisco fliegen (Dienstreise), um ein paar kleine Details in einem Nebensatz abzuklaeren.

Damit ihr mir auch glaubt, dass das sagenhafte Ding ueberhaupt existiert, hier ein Bild davon:

So, genug geschwaffelt; jetzt wird's ernst!

BESTELLEN:

Wir machen das genauso wie mit dem B.A.f.H.-Ausredenkalender: Jeder spendet, was sein Geldbeutel erlaubt und ich verspreche dafuer hoch und heilig(!), dass ich tatsächlich mehr als 50 Dinger habe drucken lassen und jedem Besteller etwas zuschicken werde.

Ueberweist euren Unkostenbeitrag auf folgendes Konto und gebt im ERSTEN VERWENDUNGSZWECK-FELD eure STRASSE mit HAUSNUMMER an und im ZWEITEN FELD eure POSTLEITZAHL und STADT und - falls ihr mehr als ein Buch wollt - die ANZAHL. Als Adressat wird der EIGENTUEMER des Kontos verwendet; nehmt also nicht wie ueblich das Giro-Konto eurer Freundin, sondern ausnahmsweise mal euer eigenes!

Florian Schiel
Kto-Nr. 657209228
BLZ 70020270 (HypoVerein)
IBAN: DE84 7002 0270 0657 2092 28, SWIFT(BIC): HYVEDEMMXXX

IF ( HAB_ICH_NICHT_KAPIERT == TRUE || BIN_DAU == TRUE ) GOTO DAU:

Die Hoehe des Unkostenbeitrags stelle ich jedem frei! Denkt aber gefaelligst daran, dass sich so ein Buch nicht ganz umsonst herstellen und verschicken laesst! (genauer gesagt: ganz und gar nicht umsonst!!!) Als Anhaltspunkt kann sich jeder anhand der folgenden Tabelle selber einschaetzen:

Schueler und Studenten 12 EUR
Monatseinkommen brutto bis 1.500 13 EUR
Monatseinkommen brutto 1.500 bis 2.500 15 EUR
Monatseinkommen brutto 2.500 bis 5.000 17 EUR
Monatseinkommen brutto 5.000 bis 50.000 20 EUR
Monatseinkommen brutto ab 50.000 500 EUR

(Wenn ich einen aus der 50.000er Kategorie erwische, der nur 12 Euro ueberweist, dann gnade ihm Gott!)

Buch wird innerhalb einer Woche nach Eingang auf dem Konto per snail mail verschickt. Falsch ausgestellte Ueberweiser oder fehlende Angaben werden NICHT weiter verfolgt (Sorry, aber dazu hab' ich keine Lust!). Meldet euch also gefaelligst per email, wenn das Buch nicht in zwei Wochen da ist! Das kann uebrigens auch passieren, wenn ich das Ding abgeschickt habe: die Post ist tatsaechlich effektiver geworden - mit dem Verschwinden lassen von Buechersendungen (ein 'Hallo!' an alle Bastard Postler from Hell, die vielleicht gerade zufaellig mitlesen...)

Jetzt das Ganze noch einmal fuer Einzeller und DAUs:

DAU:

Wenn Du Buch wollen, dann schreiben Ueberweiser von DEIN Konto auf MEIN Konto:

Florian Schiel
Kto-Nr. 657209228
BLZ 70020270
mit Strasse + Hausnummer in ersten langen Feld und 5-stellige komische Nummer, die immer auf Briefen drauf, mit Name von Stadt in zweites langes Feld, und dahinter wieviele Buecher Du wollen (nix Perry-Rohdan, nur Guide!). Dann bringen Ueberweiser zu Bank und hoffen, dass alles richtig gemacht...

Have Fun!